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Tournament / League


12/15

CS CFR Cluj vs. KC Schwabsberg
Vorher: In der Kegelarena von Cluj, Schauplatz der Einzelweltmeisterschaften 2018, betrachteten Melvin Rohn (li.) und Marcel Volz anfänglich noch recht entspannt das Geschehen auf der Bahn. Nachher: Die Erleichterung über das Erreichen der zweiten Runde in der Champions-League ist den Schwabsberger Spielern förmlich ins Gesicht geschrieben, von links: – Marcel Volz, Melvin Rohn und Matze Dirnberger. Fotos: efa


12/15

CS CFR Cluj vs. KC Schwabsberg
Schwabsberg: Viertelfinale nach hart erstrittenem Auswärtssieg
Die An- und Rückreise zum Champions-League-Rückspiel nach Siebenbürgen ins rumänische Klausenburg (Cluj) waren für Schwabsbergs Kegler eine mehr als entspannte Angelegenheit. Nicht einmal zwei Stunden benötigte die Lufthansa-Maschine für die Strecke von München nach Cluj. Ganz anders gestaltete sich dagegen das Match gegen den rumänischen Meister C. S. CFR Cluj. In einer Begegnung auf Biegen und Brechen bedurfte es seitens der Gäste schon einer keglerischen Glanzleistung, um in der hochmodernen WM-Kegelanlage in Cluj bestehen zu können. Dank einer exzellenten Mannschaftsleistung und eines phänomenalen neuen Bahnrekords durch Schwabsbergs Austria-Import Philipp Vsetecka konnte das angestrebte Ziel: Einzug in die 2. Runde der Champions-League, am Ende realisiert werden. Eine (Extra-) Klasse für sich „The Man oft the Match“, Philipp Vsetecka. In der Startpaarung gesetzt, erzielte Vsetecka 712 Kegel und ebnete damit für Schwabsberg den Weg in die nächste Runde. Ebenso beeindruckend wie das Ergebnis selbst, die Art wie es erzielt wurde: 412 Kegel beim Spiel in die Vollen und sensationelle 300 Kegel ins Räumen (171-184-179-178). Eine wahre Augenweide seine zweite Bahn, auf der er 96 Kegel beim Spiel in die Vollen und 88 !!! Kegel im Abräumen erzielte; eine Weltklasseleistung mit Sternchen. Vsetecka mit Weltklasseleistung Im Startduo fiel Philipp Vsetecka gegen Manel Manea (630 Kegel) die nicht ganz einfache Rolle zu, dafür zu sorgen, dass die erwartete Anfangsoffensive der Rumänen erst gar nicht erst Fahrt aufnahm. Eine Aufgabe, die er mit der Weltklasseleistung (Partiebestwert) von 712 Kegeln bravurös löste. Mit 4:0 sorgte er auch in dieser Hinsicht für eine perfekte Ausbeute. Ein sehenswertes Match lieferten sich Bogdan Dudas und Melvin Rohn, der erstmals in der Startformation aufgeboten wurde. Die Entscheidung in den ersten beiden Sätzen fiel jeweils denkbar knapp, mit einem bzw. zwei Kegeln Differenz. Der Matchpoint gelang dem Rumänen im dritten Satz, als sich dieser mit einer überragenden 174er-Bahn vom Schwabsberger absetzen konnte. Dudas beendete sein Spiel mit überragenden 664 Kegeln und 3:1-Sätzen. Trotz hervorragender 631 Kegel musste Schwabsbergs U 23-Nachwuchstalent da am Ende dann doch passen. Für Schwabsberg, das bei ausgeglichenem Punktestand dank des um 49 Kegel besseren Gesamtergebnisses in Führung lag, ein Auftakt nach Maß. Cluj dominiert das Mitteldrittel Wie schon im Hinspiel starteten die Gäste im Mitteldrittel kräftig durch. Vor allem der frühere Einzelweltmeister Petrut Mihalcioiu (637) machte gewaltig Druck gegen Schwabsbergs Ronald Endraß (606). Bei Halbzeit lag der noch mit 1,5:0,5 in Front. Dann zeigte der Rumäne eine Kostprobe seines großen Könnens und zog Wurf um Wurf mit 340:304-Kegeln auf und davon, wobei er beide Sätze für sich verbuchen konnte. Ein starkes Spiel lieferte auch Flad Sabau gegen Manuel Lallinger ab, obgleich beide in den Sätzen völlig ausgeglichenen agierten. Die Entscheidung zu Gunsten des Rumänen fiel auf der Schlussbahn, als dieser im Räumen seine Bilder besser verwerten konnte. Mit 636 und 625 Kegeln erzielten beide Kontrahenten hervorragende Einzelergebnisse. Das Match selbst war nun absolut ausgeglichen, mit einem völlig offenem Finale, in das Cluj nach seiner Aufholjagd im Mitteldrittel zwar mit 3:1 in den Duellen ging, Schwabsberg aber mit sieben Kegeln mehr weiterhin das bessere Gesamtergebnis aufwies und auch nach Sätzen mit 8,5 : 7,5 noch knapp die Nase vorn hatte. Dramatik pur im Schlussdrittel Auf beiden Seiten begann nun das große Zittern. Bei den Rumänen, die Morgenluft witterten, weil deren Schlussspieler gewaltig auftrumpften und die Deutschen in die Defensive drängten. Bei Schwabsberg, weil die Gäste zwischenzeitlich, nachdem Robert Merza gegen Matze Dirnberger zwei Sätze in Folge gewann, zur Halbzeit mit 34 Kegeln in Rückstand geraten waren. Dann allerdings drehte der Schwabsberger Leistungsträger den Spieß um. Nervenstark sicherte er sich den dritten Satz und machte dann auf der Schlussbahn mit weltklassereifen 183 (111/72/0) Kegeln den Sack zu. Mit 634:623-Kegeln sicherte er sich in einem grandiosen Schlussspurt den Duellsieg. Schlusspartner Damir Cekovic ging es weniger spektakulär, aber mit durchweg solider Kegelarbeit an. Bei vier sehr gleichmäßig mit Ergebnissen zwischen 153 und 160 Kegeln gespielten Bahnen ließ er gegen Dumitru Dorin nur einen einzigen Satzverlust zu. Mit 628:579 Kegeln und 3:1 machte er den ersten Schwabsberger CL-Auswärtserfolg und damit den Einzug ins Viertelfinale perfekt. Stimmen zum Spiel – Matze Dirnberger: „Ein Riesenspiel unserer Mannschaft mit einer Weltklasseleistung von Philipp. Ich denke wir haben verdient gewonnen, auch wenn die Begegnung zwischen durch schon einmal auf der Kippe stand. Insgesamt waren wir einfach die komplettere Mannschaft. Jetzt freuen wir uns auf die zweite Runde und die ungarische Mannschaft von Zalaegerszegi TK.“


12/15


12/10

Victoria Bamberg vs. KK Neumarkt
Bamberg: Victoria zieht mit Sieg ins Viertelfinale ein
Mit einem 6:2-Heimsieg gegen den KK Neumarkt gelang dem SKC Victoria in der NBC-Champions League der Einzug ins Viertelfinale, nachdem Bamberg vor zwei Wochen bereits das Hinspiel ebenfalls mit 6:2 gewinnen konnte. Am Ende standen 15:9-Satzpunkte und 3709:3574-Kegel für die Victoria zu Buche. Beste Bamberger waren Dominik Kunze mit 658 und Christian Wilke mit 643, bester Neumarkter war Igor Kovacic mit 626 Kegeln. Bambergs nächster Gegner in der Champions League ist Alabardos Szegedi TE aus Ungarn, das sich in seinen Spielen zweimal gegen KK Mertojak Split aus Kroatien durchsetzen konnte. Im Spiel über sechs Bahnen setzten Bambergs Verantwortlich auf ein Starttrio bestehend aus Dominik Kunze, Nicolae Lupu und Sebastian Rüger. Hermann Ludwig, Neumarkts Trainer, schickte Georg Righi, Wolfgang Blaas und Igor Kovacic auf die Bahnen. Kunze war vom Start weg der tonangebende Akteur in seinem Duell und sicherte sich mit 166 und 145 eine 2:0-Führung, ehe er zum großen Schlag in Satz 3 ausholte. Nach 110 in die Vollen ließ Kunze überragende 87 Kegel im Abräumen folgen und sicherte sich mit 197:152 vorzeitig das Duell. Am Ende setzte er sich mit 4:0 und 658:557 durch, was gleichzeitig das beste Ergebnis des Spiels werden sollte. Im Duell der Routiniers zwischen Lupu und Blaas hatte der Bamberger mit 129 einen schlechten Start und lag mit 0:1 im Hintertreffen, konnte aber postwendend mit 151:145 ausgleichen. Danach übernahm Lupu die Kontrolle im Duell und ging nach 169:141 mit 2:1 in Führung. Doch wer nun geglaubt hatte, dass das Duell gelaufen sei, sah sich getäuscht. Lupu legte zwar den „Turbo“ ein und war sechs Wurf schneller als Blaas. Dieser wusste nun, dass er mit den restlichen Kugeln zwei Mal abräumen und ins volle Bild kommen musste. Erst als er mit dem vorletzten Wurf die stehenden drei Kegel nicht abräumen konnte, hatte sich Lupu bei 2:2-Sätzen dank des höheren Ergebnisses am Ende von von 599:592 das Duell gesichert. „In einer so wichtigen Phase des Spiels darf einem so erfahrenen Spieler wie Nico so etwas nicht passieren. Wäre der Mannschaftspunkt verloren gegangen, hätte Neumarkt 2:1 geführt und so immens Druck aufgebaut. In diesem Punkt waren wir nicht zufrieden mit dem Spiel unseres Routiniers“, so SKC-Co-Trainer Werner Fritzmann. Im Duell der Youngster am Start setzte sich Kovacic zu Beginn mit 154:140 gegen Rüger durch. Doch der Bamberger schlug postwendend unter dem Jubel seiner Teamkollegen mit 163:153 zurück, 1:1 zur Halbzeit und 307:303 für Kovacic. Nun zeigte der Serbe seine Klasse und zog mit 177:142 auf und davon. Ziel Rügers war es aber, den letzten Satz für sich zu entscheiden. Mit einer starken Abräumleistung (72) konnte er Kovacic tatsächlich abfangen und so zum 2:2 ausgleichen. Das Duell ging aber an den Neumarkter, der mit 626:604 vorne lag. 2:1 in den Duellen bei einer Führung von 76 Kegeln lautete der Zwischenstand nach drei Duellen aus Sicht der Gastgeber. Im Schlussabschnitt kamen Florian Fritzmann, Christian Wilke und Cosmin Craciun für den SKC zum Einsatz. Neumarkt baute auf Pratzer, Ernjesi und Egger. Noch war für die Gäste nichts verloren, aber der Druck auf Neumarkt wurde immer größer. Craciun startete mit 152 zwar ordentlich, ließ aber nur weitere 139 folgen. Damit lag er aber zur Halbzeit 0:2 zurück, da Egger mit 160 und 148 startete. Bamberg reagierte und brachte Wittke für Craciun ins Spiel, der sich auch gleich den 3. Satz mit 150:129 sicherte und somit die Chance auf den Duellsieg am Leben hielt. Doch am Ende musste sich das Bamberger Duo bei 1:3-Sätzen knapp mit 593:599 geschlagen geben. Dabeibestand mit der vorletzten Kugel soagr die Chance auf den Sieg, doch sie verfahlte ihr Ziel, die rechte Gasse, ganz knapp, sodass Wittke nicht mehr in die Vollen kam. Auch Fritzmann musste sich zu Beginn einem gut spielenden Pratzer mit 152:168 geschlagen geben. Diese Niederlage sorgte aber für einen Aha-Effekt und fortan war Fritzmann Herr der Lage. Zunächst glich er mit 160:149 zum 1:1 aus, um anschließend mit 152:145 mit 2:1 in Führung zu gehen. Am Ende setzte sich Fritzmann mit 3:1 und 611:594 durch und holte damit den dreitten Duellsieg für die Victoria. Das Duell von Wilke schließlich gegen den zweiten serbischen Nationalspieler und Teamweltmeister Ernjesi versprach schon vor Beginn guten Kegelsport, für den am Ende aber ausschließlich der Bamberger verantwortlich war. Nach einem hervorragenden Start mit 173:165 und der damit verbundenen 1:0-Führung verschenkte Wilke den 2. Satz auf den letzten Würfen und musste mit 142:138 den Ausgleich hinnehmen. Das wurmte den aktuell konstantesten Bamberger Spieler sehr und so legte er nochmals eine Schippe drauf. Mit guten Resultaten von 165 und 167 erspielte sich Wilke ein verdientes 3:1 nach Sätzen und wurde mit 643:609 zweitbester Bamberger. Durch diesen Duellsieg stand der 6:2-Heimerfolg und der Einzug in die nächste Runde für den SKC Victoria Bamberg fest. Stimmen zum Spiel: Markus Habermeyer (Trainer Victoria Bamberg): Wir sind super glücklich, dass wir die nächste Runde gegen ein starkes Neumarkt erreicht haben. Jetzt wartet mit Szeged eine weitere große Herausforderung auf uns, die wir aber gerne angehen. Das gesamte Trainerteam ist stolz auf die Leistungen, die die Mannschaft bis dato auf die Bahnen bringt! Hermann Ludwig (Trainer KK Neumarkt): Bamberg spielt ein konstantes Niveau, dass wir aktuell einfach nicht auf die Bahnen bringen. Daher sind die beiden Siege und das Weiterkommen mehr als verdient. Jetzt zählt für uns die italienische Meisterschaft. Für die nächste Runde wünschen wir den Sportfreunden aus Bamberg viel Erfolg und das der Traum vom Heimfinale wahr wird.
ASKC Fugger Sterzing vs. Rot-Weiß Zerbst
Game over! Final Score: 0.0:8.0


12/09

ASKC Fugger Sterzing vs. Rot-Weiß Zerbst
Boris Benedik: Duell nach 3:0-Vorsprung sicher. Mit 484 geht es jetzt um den Partiebestwert (bislang 632). Es wäre das Sahnehäubchen einer klasse Vorstellung der Gäste.


12/09

ASKC Fugger Sterzing vs. Rot-Weiß Zerbst
Schluss60 (0:6/-284): Respekt, obwohl alles entschieden ist, kämpft das Schlussduo der Zerbster auch um den Partiebestwert, den bislang Manuel Weiß mit 632 innehat.


12/09

ASKC Fugger Sterzing vs. Rot-Weiß Zerbst
Dies ist wohl nicht möglich Boris .....
Victoria Bamberg vs. KK Neumarkt
Game over! Final Score: 6.0:2.0


12/09

ASKC Fugger Sterzing vs. Rot-Weiß Zerbst
Können sich die Zerbster auch in dieser Saison so freuen ?


12/09

ASKC Fugger Sterzing vs. Rot-Weiß Zerbst
Mitte120 (0:4/161): Das Mittelpaar marschiert souverän durch, holt sich alle Sätze. Die Gastgeber bislang nicht mit dem Hauch irgeneiner Chance auf Satz- oder gar einen Duellsieg.


12/09

CS CFR Cluj vs. KC Schwabsberg
Was für ein Finish des amtierenden deutschen Pokalsiegers! Mathias Dirnberger reißt mit einer 183er-Bahn sein Duell noch herum, auch Cekovic bringt sein Duell souverän nach Hause. Klasse, die Nervenstärke des NBC-Pokalsiegers, der somit nach heißem Fight zurecht ins Viertelfinale einzieht. Kompliment an die Gastgeber, die den Schwabsbergern bis 30 Wurf vor Schluss alles abverlangten.


12/09

ASKC Fugger Sterzing vs. Rot-Weiß Zerbst
....unser "schönes Mittelpaar" kann sich über die gezeigten Leistungen freuen...
CS CFR Cluj vs. KC Schwabsberg
Game over! Final Score: 3.0:5.0